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Ein Durchbruch in der Diesel-Technologie: NEANDERS Doppelkurbelwelle

NEANDER hat eine Technologie entwickelt, die die Vibrationen von Dieselmotoren eliminiert: Die Doppelkurbelwelle.

Sie ermöglicht die Herstellung von besonders leistungsstarken Turbodieselmotoren mit wenigen Zylindern und kann daher besonders kompakt und leicht gebaut werden.

VON DER VISION ZUR REALITÄT: DAS WELTWEIT ERSTE TURBODIESEL-MOTORRAD

Einige funktionierende Prototyp-Motorräder und Motoren mit der Doppelkurbelwellentechnologie wurden gebaut und erfüllten alle Erwartungen.

Der Motor, eine Zweizylinderanordnung mit fast 1.400 ccm, wurde mit einer gegenläufigen Doppelkurbelwellenbaugruppe konstruiert, um die Massenkräfte und das Rollmoment auf ein fahrbares Niveau zu reduzieren.

Aufgrund der hohen Zulieferdichte im Sektor Motorrad wurde allerdings nicht in die Serienfertigung des Motorrades investiert.

 

DER MACHBARKEITSNACHWEIS DER TECHNOLOGIE IM MOTORRAD ERÖFFNTETE MEHRERE NEUE MÖGLICHKEITEN: ÖKOLOGISCHE ANFORDERUNGEN ERFÜLLEN, REDUZIERUNG VON LÄRM UND VIBRATIONEN, ERSATZ VON SCHWEREN BENZIN- ODER DIESELMOTOREN

Die Neander-Technologie ermöglicht es in vielen mobilen und stationären Anwendungen erstmals, Benzin- oder schwere Mehrzylinder-Dieselmotoren durch einen leichten Turbodieselmotor mit ähnlicher Leistung zu ersetzen. Dies bringt außerordentliche Vorteile für die Anwender und entspricht auch den ökologischen Anforderungen der Zukunft.

Weitere Anwendungsbereiche für diese innovative Technologie sind individuelle Wasserfahrzeuge, Schneemobile, ATVs/UTVs, Ultraleichte Flugzeuge, Traktoren, Generatoren und kommerzielle Außenborder.

DIE KOMMERZIELLE SCHIFFFAHRT HATTE IM SEGMENT AUSSENBORDMOTOREN IN DER KLASSE BIS 150 PS KEINE ALTERNATIVE ZUM HERKÖMMLICHEN BENZINMOTOR.

Im gesamten Bereich der motorisierten Schifffahrt ist Diesel aus Gründen der geringeren Betriebskosten, der besseren Verfügbarkeit (Treibstofflogistik) und der geringeren Brand- oder Explosionsgefahr im Vergleich zu Benzin die erste Wahl als Treibstoff.

Der geringere Kraftstoffverbrauch von Dieselmotoren im Vergleich zu Benzinmotoren gleicher Größe und Leistung führt auch zu einer deutlichen Verringerung der Umweltbelastung in Bezug auf CO2-, HC- und NOx-Emissionen.

Im Bereich der Außenbordantriebe konnte sich Diesel bisher jedoch nicht durchsetzen, da ältere auf dem Markt befindliche Dieselmotorkonzepte im Vergleich zu den Benzinmotoren sehr hohe Vibrationen und Geräusche erzeugen und ein ungünstiges Leistungs-Masse-Verhältnis aufweisen. Die japanische Firma Yanmar produzierte von 1987 bis 2007 Außenbord-Dieselmotoren bis 36 PS. Diese Motoren konnten sich allerdings aufgrund der oben genannten Nachteile und mit Änderung der Emissionsgesetzgebung 2007 nicht mehr langfristig auf dem Markt etablieren, so dass die Produktion eingestellt wurde.

YANMAR STELLTE 2007 DIE PRODUKTION DER DIESEL-AUSSENBORDER EIN. NEANDER ERKANNTE DIE CHANCE, DIESE LÜCKE ZU FÜLLEN UND KONZENTRIERTE SICH AUF EINEN NEUEN TURBO-DIESEL AUSSENBORDER.

ES ERFOLGTE DIE ENTWICKLUNG DES WELTWEIT ERSTEN TURBO-DIESEL AUSSENBORDERS UNTER 100 PS: DTORQUE 111

Das 50-PS-Außenbordmarktsegment für kommerzielle Bootsanwendungen wurde als optimal für die Einführung eines neuen Turbodieselmotors mit überzeugenden Vorteilen identifiziert:

  • Hohe Leistung bei niedriger Drehzahl
  • Vibrationsfrei, geräuscharm
  • Ein Kraftstoff an Bord, erhöhte Sicherheit
  • Geringere Betriebskosten
2009 wurde die NEANDER Shark GmbH als 100% Tochterfirma der NEANDER Motors AG gegründet, um die Anwendung als Außenborder zu realisieren.